Von Krakau über Bad Ustron nach Zakopane
Auch der Süden Polens hat viel zu bieten. Die Großstadt Krakau an der Weichsel repräsentiert die polnische Geschichte wie keine andere Stadt. Zahlreiche Kulturstätten spiegeln die Historie mit Bistumsgründung, Monarchenkrönungen und Universitätsgründung wieder. Bis 1596 war Krakau die Hauptstadt von Polen und wird auch heute noch heimliche Hauptstadt gehandelt. Kulturbegeisterte finden in Krakau eine große Auswahl an unterschiedlichen Veranstaltungen von Kabarett bis Theater.
Weniger pulsierend, dafür mit einem Schwerpunkt auf Entspannung und Erholung ausgelegt ist der Kurort Bad Ustron. Er liegt in den Beskiden, einem Gebirgszug, der zu den Karparten zählt. Nädelwälder und Berge sorgen für ein angenehmes Heilklima, in dem von Atemwegserkrankungen bis hin zu Gelenkbeschwerden fast alles behandelt wird.
Gute zwei Stunden weiter südlich befindet sich Zakopane, Polens Wintersportort Nummer eins. Hier in der Hohen Tatra fanden viele spannende Skisprungduelle statt und auch Alpinskifahrer kommen voll auf ihre Kosten. Trotzdem wird man nicht den typischen Sporttourismus mit diversen Apres-Ski-Hütten finden. Durch den Nationalpark Hohe Tatra sind die Ausbaumöglichkeiten der Lifte limitiert und das eigentliche Ökosystem der Natur bleibt erhalten. Dafür erhält man beim Skifahren einen unvergleichlichen Ausblick auf eine wunderschöne, unberührte Schneelandschaft. |